Ist die SCHUFA alternativlos? Aber nein!

Im November 2020 war es so weit: Zusammen mit dem Telefonanbieter Telefónica/O2 testete die Schufa ihr neues Produkt namens „Schufa Check Now“ auf ihrer Website. Was verbirgt sich hinter diesem ‚Pilotprojekt‘?

Auf der Website der Telefónica kann der Verbraucher ein Kästchen anklicken und damit eine freiwillige Einwilligung in eine Datenspende geben – mit beträchtlichen Folgen, denn mit dem Klick gewinnt die Auskunftei Einsicht in die Kontobewegungen und damit beispielsweise auch in Gehaltszahlungen, Zahlungen an Versicherungen, Inkassoverfahren, etc. Die Daten dürfen dann zwölf Monate gespeichert werden. Verbraucherschützer warnen davor, denn so könnten etwa umfassende Persönlichkeitsprofile erhoben und zukünftig womöglich Handyverträge, Verträge mit Versicherungen u. a. erschwert oder gar verhindert werden.

Angesichts der Empörung von Politikern und Verbraucherschützern inklusive einer offenen Petition hatte Telefónica/O2 den Probelauf für das Schufa-Projekt nach wenigen Wochen in Bayern abgebrochen, dafür aber einen Antrag in Hessen gestellt.

Wie ist die Position von SIGNUM Consulting?

Anstelle des umstrittenen „Schufa Check Now“ bietet unser Unternehmen eine Kreditwürdigkeitsprüfung (Credit Check) an. Dafür greift SIGNUM Consulting auf gesetzlich zugelassene Datenbanken von Wirtschaftsauskunfteien zurück, mit denen eine vertragliche Vereinbarung besteht. Sensible Daten oder Informationen, die keine Relevanz für den angestrebten Job haben, werden dabei nicht verarbeitet. Der Fokus liegt auf Inkassoverfahren, eidesstattlichen Versicherungen, Haftanordnungen – dieser Check ist durchaus relevant bei risikosensitiven Positionen im Unternehmen etwa im Finanzbereich oder in Führungspositionen mit großem Budgetspielraum.

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