FAQ für Unternehmen

1. Welchen Mehrwert haben wir als Unternehmen von Pre-Employment Screening (PES)?

Die Verifizierung der Eigenangaben im Lebenslauf potenzieller Arbeitnehmer dient dazu, ein faires Bewerbungsverfahren zu ermöglichen. Personen, die sich mithilfe geschönter und gefälschter Angaben im Bewerbungsprozess einen unfairen Vorteil verschaffen wollen, können so herausgefiltert werden. Außerdem reduzieren Sie in Ihrem Unternehmen potenzielle Sicherheits- und Haftungsrisiken.


2. Wie und wann informieren wir die Bewerber über PES?

Um Vertrauen zu schaffen und den Prozess transparent zu gestalten, empfiehlt es sich, während des Einstellungsprozesses und kurz vor Vertragsabschluss die Bewerber ausdrücklich in schriftlicher und mündlicher Form über Ihr Standardverfahren zu informieren. Einige Unternehmen geben einen entsprechenden Hinweis sogar auf ihren Karriereseiten. Darüber hinaus ist der Bewerber gemäß Art. 15 der EU-DSGVO zu jeder Zeit berechtigt, Einsicht in seine persönlichen Daten zu haben und ggf. eine vorzeitige Löschung gegenüber dem potentiellen Arbeitgeber & Datenverantwortlichen zu initiieren (Art. 17 EU-DSGVO).

Des Weiteren verfügt SIGNUM Consulting über verschiedene Informationsblätter, die auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden können.


3. Welche Unterlagen müssen für die Durchführung von PES eingereicht werden?

Bitte stellen Sie uns die unterschriebene Einwilligung und den Lebenslauf des Bewerbers bzw. das Bewerbungsformblatt zur Verfügung. Für einige Länder werden Zeugniskopien und die Kopie des Ausweises benötigt.


4. Was ist, wenn unsere besten Bewerber keine Einwilligungserklärung unterschreiben möchten?

Die Einwilligung ist freiwillig und muss vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrages erfolgen. Wird der Bewerber auf sehr transparente und informative Art in den Prozess eingewiesen, gibt es in der Regel keine Schwierigkeiten mit der Einwilligung.


5. Kann die Einwilligungserklärung zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden?

Nein. Um den Screening-Prozess starten zu können, ist die unterschriebene Einwilligungserklärung erforderlich. Diese wird bei Anfragen in schriftlicher Form bei Ämtern und Institutionen (u.a. Bildungseinrichtungen) vorgelegt.


6. Wie kann ich die Unterlagen unserer Bewerber sicher an den PES Anbieter übermitteln?

SIGNUM Consulting verfügt über eine online Kundenplattform, in der Unternehmen Aufträge sicher und verschlüsselt ab einem bestimmten monatlichen Auftragsvolumen platzieren und dabei den Prozess von der Bearbeitung bis zum Berichtabschluss verfolgen können. Des Weiteren können auch Ihrer Bewerber alle Informationen über diese Plattform übermitteln.


7. Wie lange dauert die Implementierung eines PES-Prozesses mit SIGNUM Consulting?

Unser PES-Team ist in der Lage innerhalb eines Tages Ihren Auftrag zu initiieren. SIGNUM Consulting bietet zusätzlich Workshops und Implementierungshilfen an. Hierbei richten wir uns nach Ihrer Projektplanung. Außerdem verfügen wir über eine solide Beratungsstrategie und unterstützen bei der Erstellung von Schulungsplänen und Leitfäden für Ihre Bewerber und die beteiligten Personen in Ihrem Unternehmen.


8. Kann PES länderübergreifend eingesetzt werden?

Wir führen internationale Screenings durch. Jedoch gibt es unterschiedliche, länderspezifische Rahmenbedingungen. Die Überprüfungsmodelle müssen an die rechtlichen Gegebenheiten und kulturellen Unterschiede angepasst werden.


9. Was kostet ein Pre-Employment Screening?

SIGNUM Consulting erstellt Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche zugeschnittenes Angebot für ein datenschutzkonformes und ISO-zertifiziertes Pre-Employment Screening; möglich sind dabei sowohl einzelne Verifizierungen (Einzelaufträge) als auch Gesamtpakete auf nationaler oder internationaler Ebene.


10. Welche Schäden können dem Unternehmen durch Fehlbesetzungen aufgrund geschönter bzw. gefälschter Angaben im Lebenslauf entstehen?

Nicht selten bleiben fehlende Fähigkeiten eine ganze Weile unerkannt. Ein Vertrauensvorschuss in die neue Führungskraft kann sich jedoch als fatal herausstellen und einen hohen Schaden anrichten. Besonders im Managementbereich - eine eher überprüfende als überprüfte Unternehmensebene - kann es zu immensen finanziellen Verlusten oder Imageschäden kommen, wenn nicht erkannt wird, dass Personal unqualifiziert ist, aber bereits eine verantwortungsvolle Position besetzt.